Jubiläum

Gestalten statt verwalten

Christoph Bayer

Christoph Bayer begleitet seit 30 Jahren Mandanten in ihre unternehmerische Zukunft


Vor 30 Jahren, am 1. Januar 1987, übernahm Christoph Bayer die Steuerberatungskanzlei von Marlene Ohlmann in Bruchhausen-Vilsen. Er war damals 34 Jahre alt und hatte für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hannover, Bremen und Hamburg gearbeitet.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Steuerberatung und Steuerprüfung begann für ihn nun eine intensive Zeit, in der er wesentliche Erfahrungen sammelte. Neben fachlichem Know-how und Einblicken in die Praxis unterschiedlichster Unternehmensmodelle gewann er eine Erkenntnis, die seinen weiteren Berufsweg entscheidend prägen sollte: Ausschließlich vergangene betriebliche Vorgänge zu prüfen, verbunden mit routiniertem Können ist auf die Dauer unbefriedigend. Unternehmer bei der betrieblichen Gestaltung zu begleiten, unternehmerische Ideen mit betriebswirtschaftlichen und steuerrelevanten Fakten zu untermauern und damit zukunftsorientiert zu arbeiten stellte eine ganz andere Herausforderung dar.

Über eine renommierte Fachzeitschrift wurde er auf die gut eingeführte Kanzlei in Bruchhausen-Vilsen aufmerksam, die damals fünf Mitarbeiter beschäftigte. Mit seinem Ansatz, als Steuerberater nicht nur rückwirkend Vorgänge zu verbuchen, sondern gemeinsam mit dem Mandanten in die Zukunft zu schauen und Strategien zu entwickeln, die auf verlässlichen Zahlen basierten, machte er schnell auf sich aufmerksam. Es war die Zeit, als Computer auch in die Steuerberatung Einzug zu halten begannen. Eine Entwicklung, die dem jungen Kanzleiinhaber ganz und gar entsprach. Innerhalb kürzester Zeit schöpfte er die Möglichkeiten der EDV aus, um für seine intensive Beratungsarbeit durch effiziente Arbeitsabläufe annehmbare Preise zu erzielen. 1995 war eine Schallgrenze erreicht. Die Zahl der Mandanten war so gestiegen, dass Christoph Bayer sich entschied, einen Partner in die Kanzlei aufzunehmen. Das Grundprinzip, klassische Steuerberatung zu ergänzen durch Chancen-, Risiko- und Problem-Analysen wurde konsequent weiter ausgebaut. 2013 folgte ein weiterer Schritt in die Zukunft. Sabine Pohl trat als Partnerin in die Kanzlei ein.

Längst verstehen sich auch nachfolgende Steuerberatergenerationen als wirtschaftliche Coachingpartner ihrer Mandanten. Doch bei Pohl & Bayer ist dieser Ansatz tief verwurzelt und gehört zur eigenen Unternehmenskultur: alle Entscheidungen und Entwicklungen sind darauf ausgerichtet. Das gilt auch für die Wahl des anstehenden Partners Benjamin Plohr, der sich heute einarbeitet, um in absehbarer Zeit in die Geschäftsleitung einzusteigen. Damit ist ein Führungsteam zusammen, das sämtliche Schwerpunkte in der Betreuung von Mandanten abdeckt und mit inzwischen zwanzig Mitarbeitern Unternehmen individuell und professionell begleitet.

Christoph Bayer hat sich in diesem Aufgabenspektrum auf die Unternehmensnachfolge spezialisiert. Eine Königsdisziplin, bei der es darum geht, ein Lebenswerk in neue Hände zu legen. Hier spielen nicht nur Zahlen eine Rolle, sondern auch Emotionen und innere Werte, denn die geschaffenen Werte sollen erhalten werden und als Fundament für Innovation und Weiterentwicklung dienen. Und wer wäre besser geeignet, in diesem Spannungsfeld die Fäden zusammenzuhalten und komplexe Zusammenhänge überschaubar darzustellen, als der besonnene und erfahrene Seniorpartner. Mit Fachkompetenz und ansteckender Ruhe vermittelt er Sicherheit. Und immer bezieht er die menschliche Komponente in unternehmerische Entscheidungen mit ein. Ein idealer Mediator bei Interessenskonflikten. Ist der Beruf auch zum Lebensinhalt geworden, so ist er doch nicht das ganze Leben. Dazu gehören für Christoph Bayer auch Musik und Literatur – seit vielen Jahren engagiert er sich für die Music Hall – und nicht zuletzt seine Familie mit vier Kindern und inzwischen fünf Enkelkindern. Aus Anlass seines 30-jährigen Jubiläums findet für alle Mandanten und Wegbegleiter am Mittwoch, den 18. Januar 2017, von 11.00 bis 14.00 Uhr ein Sektempfang in den Kanzleiräumen statt.